Logo - Apoldaer auf Reisen The world is a book, and those who do not travel read only one page. - Saint Augustine Steffen Wettig
¡Viva Mexico! III - Auf einen Tequila nach Tequila
Los Angeles, 6.December 2004
Von Mexico ging es nach Tequila, dem Ort mit dem Namen des beruehmten mexicanischen Nationalgetraenkes. Von dort fuhr ich nach Mazatlan und entschied meine Plaene zu aendern und mit dem Bus direkt nach Tijuana zu fahren. Zu Fuss ging es dann ueber die Grenze zu den USA und ich probierte Root Beer...

Auf einen Tequila nach Tequila, Mexico City, Guadalajara, Tequila, Mi. 24.11.2004 - Fr. 26.11.2004

Der Abend des 24. November soll mein letzter in Mexico City sein. Ich verabschiede mich schweren Herzens von meiner „zweiten Familie“. Es gibt viele Umarmungen und gute Wuensche mit auf den Weg. 'Ich soll auf mich aufpassen.' Es faellt mir nicht gerade leicht zum Busbahnhof zu fahren, von wo es in der Nacht nach Guadalajara ging.

Guadalajara hatte fuer mich nicht viel zu bieten. Ich machte nur einen kleinen Abstecher ins Zentrum. In der Nacht im Bus konnte ich nicht besonders gut schlafen. Vielleicht hatte dies auch einen Einfluss auf meinen Blick auf diese Stadt. Vielleicht lag es aber auch an der Vorfreude auf mein naechstes Ziel, einem kleinen Ort in der Naehe – Tequila. Dieser Ort, der die Wiege des gleichnamigen mexicanischen Nationalgetraenkes ist, durfte auf meiner Reiseroute natuerlich nicht fehlen.

Bevor ich mich aber in diesen Ort aufmachte, lernte ich in Gudalajara noch etwas zum Thema interessante Geschaeftsmodelle. Am dortigen Busbahnhof fuer die Ziele der Umgebung sah ich das erste mal, dass man fuer das Betreten des Busbahnhofes Geld bezahlen musste. Es waren zwar nur 50 Centavos (ca. 3,5 Cent), aber seit wann bezahlt man Eintritt, um zum Bus zu kommen? Auch wenn man sich nur nach den Fahrplaenen erkundigen will, muss man zunaechst zahlen. Das waere doch eine tolle Idee fuer manches leere Stadtsaeckel. Man koennte dann auch noch gleich die Bahnhoefe mit einspannen, oder Eintritt fuer oeffentliche Gebaeude wie Rathaus, Aemter, Gericht, ... etc. nehmen. Oder noch einfacher, man muss Eintritt in die Stadt bezahlen. Sobald man den Ort erreicht bzw. das Haus verlaesst, heisst es Zahlemann und Soehne. - An die Eintrittskarten!... Fertig!... Los! ;)

Eintritt fuer nen Busbahnhof allein ist schon abgefahren, doch dies ist noch nicht alles. Ich wollte auf die Toilette. Bevor ich den Bubahnhof betreten hatte, hatte ich eine Toilette vor dem Eingang gesehen. Der normale Preis war, wie ueberall in Mexico zwei Pesos. Jetzt glaubte ich das Geschaeftsmodell durchschaut zu haben. Wenn man jetzt wieder raus geht, um die Toilette zu besuchen darf man dann den Eintritt noch einmal bezahlen. Ziemlich clever diese Mexicaner. Doch, ich wurde erneut ueberrascht, als ich nach einer Weile eine Toilette auf dem Gelaende des Busbahnhofes fand, die kostenlos war. Im Ergebnis heisst das also, obwohl man Eintritt fuer etwas zahlt, was normalerweise unueblich ist, spart man Geld, wenn man auf die Toilette will. Versteh einer diese Logik.

Tequila: Kostprobe gefaellig?!

Mit dem Bus geht es also weiter in das schon erwaehnte Tequila. Nachdem ich eingecheckt hatte machte ich mich auf "Tequila-Tour". Ich besuchte die "La Rojeña", eine der vielen Tequila-Hersteller in diesem Ort. Von hier aus wird Tequila in die ganze Welt exportiert. Nach einem kleinen Film, in dem man etwas ueber die Urspruenge des Tequila erfaehrt, findet ein Rundgang durch die Fabrik statt. Hierbei hat man die Moeglichkeit die Arbeitsgschritte von der Lieferung der Agave ueber die Weiterverabeitung und Destilation bis hin zum fertigen Getraenk nachzuvollziehen. Selbstverstaendlich gibt es auch die eine oder andere Kostprobe (Bild links) von verschiedenen Tequilaarten, die sich in der Regel durch die unterschiedliche Lagerzeit unterscheiden. Hat man dann noch nicht genug vom Tequila, kann man sich noch das oertliche Tequilamuseum anschauen.




Unendliche Militaerkontrollen auf einer unendlichen Busfahrt nach Tijuana, Tequila-Mazatlan-Tijuana, Fr. 26.11.2004 - So. 28.11.2004

Von Tequila mache ich mich zunaechst auf den Weg nach Mazatlan. Meine urspruengliche Idee war es, von dort mit der Faehre nach La Paz uebberzusetzen und dann die Baja California bis nach Tiquana mit dem Bus hochzufahren. Da ich jedoch keine Zeit hatte mir die Baja California naeher anzuschauen und dieser Weg wegen der Faehrueberfahrt fast das doppelte im Vergleich zur normalen Busfahrt nach Tijuana kostet, entschied ich mich kurzerhand mich direkt nach Tijuana aufzumachen.

Riesenkakteen am Wegesrand Vor mir lag eine scheinbar nicht enden wollende Busfahrt. Und wie ich feststellen muss, ist dies einfach nicht mein Tag. Es faengt schon damit an, dass der Typ am Ticketschalter mir sagt, dass die Fahrt 26 Stunden dauern soll. Am Ende sollten es ueber 28 Stunden werden. Vermutlich hatte er die Ueberquerung der Zeitzonen nicht beachtet.

In Los Mochis dann, als ich schon weit nach Anbruch der Dunkelheit hungrig ankomme und bei dem kurzen Halt dort nach etwas essbarem Ausschau halte, sollte ich eine besonders ausgefuchste Ladenbesitzerin kennenlernen. In ihrem Laden haengt eine riesige Preistafel ueber den Speisen. Eine Torta (eine mexicanische Art eines belegten Broetchens, aber besser) ist dort mit 15 Pesos ausgezeichnet. Als sie mir jedoch das Wechselgeld gibt, stelle ich fest, dass sie 20 Pesos abgezogen hat. Ich mache sie auf den Fehler aufmerksam und frage nach dem Restgeld. Na, da habe ich mir aber was erlaubt... Ohne Vorwarnung wird sie auf einmal fuchtelig und sagt mir, dass die Torta 20 Peso kosten wuerde. Ich verweise hoeflich auf die Preistafel. Sie entgegnet mir, dass dies ein "Spezial" sei, der eben 20 Peso kosten wuerde. Ich haette eben vorher fragen muessen, was es kostet. Doch, kann ich auf der Preistafel weder diesen "Spezial", noch ueberhaupt die Zahl 20 finden. Alles kostet max. 15 Pesos. Ich deute erneut auf die Preistafel und sage ihr (immer noch freundlich, aber ich bin schon deutlich sauer), dass ich keine Notwendigkeit darin sehe nach dem Preis zu fragen, wenn ueber den Speisen eine unuebersehbare Preistafel haengt und halte meine Hand fuer das fehlende Geld hin. Sie stellt sich jedoch einfach stur und belabert mich mit irgendwelchem Zeug, dass ich nicht verstehe. Ich weiche jedoch keinen Schritt zurueck, sehe ich doch nicht ein, weshalb ich hier, nur weil ich ein vermeintlicher Gringo (Amerikaner) bin, abgezockt werden soll. Ich knalle ihr nach einem hin und her also die Torta auf den Tisch und will jetzt mein gesamtes Geld wieder haben. Doch, nun geht sie erst recht an die Decke und weigert sich beharrlich mir auch nur in irgendeiner Richtung entgegen zu kommen. Ich sehe auf einmal meine Zeit davonrennen, schliesslich wartet mein Bus draussen und kann jeden Moment losfahren. Sie hat die besseren Karten und weiss vermutlich, dass sie es einfach aussitzen kann. Ich schaue mich im Laden um und sehe nur Mexicaner, die alle geschaeftig tun. Keinem kann ich begreiflich machen, worum es hier geht bzw. scheint es keinen in geringster Weise zu interessieren. 'Vielleicht ist dies hier so eine Masche, um Touris abzuzocken.' denke ich so bei mir. Doch, ich bin hilflos. Ich streite mich weiter mit ihr rum, bin aber ueber die Situation so erbost, dass mir die Argumente ausgehen. Sie hat Heimvorteil. Was soll ich jetzt tun? Was kann ich sagen?... Die Uhr tickt!... Ich sage lieber nicht, was mir jetzt so alles durch den Kopf geht... Der Hunger war mir auf jeden Fall vergangen.

Die Ladenbesitzerin weigert sich beharlich mir das Restgeld oder meinen Geldschein zurueck zu geben. Ich stehe vor ihrem Ladentisch und ueberlege mir einfach noch etwas fuer Fuenf Pesos zusaetzlich zu nehmen und dann aus dem Laden zu gehen, kann aber nach einem kurzen Abchecken des Ladentisches nichts in dieser Preislage erkennen. Ausserdem besteht die Gefahr, dass sie dann einfach erzaehlt ich haette was geklaut... Tick Tack! Tick Tack!... Immer mit einem Auge auf den Bus, der direkt vor der Tuer steht, weigere ich mich zu gehen. Nach einem weiterem hin und her wirft sie mir dann doch genervt meinen Geldschein rueber und sagt etwas, was ich nicht verstehen konnte. Aber es war vermutlich kein Liebesschur, wohl eher sowas in der Art wie "Friss und Stirb!". Ich bin auf 180 und habe mich die ganze Zeit in Rage geredet. Als ich dann den Laden verlasse, schreit sie mir noch ein freundliches "F... you!" hinterher. Aha, sie kann also doch Englisch. Ich will erst zurueck gehen und sie mit den spanischen Schimpfwoertern belegen, die ich kann... An der Tuer angekommen, halte ich mich jedoch selbst zurueck und drehe mich einfach um und gehe.

Immer noch total aufgewuehlt will ich noch schnell nebenan auf Toilette gehen, doch dort versucht mich die Klofrau ums Wechselgeld zu bescheissen. Was ist dass hier nur fuer ein Ort? Leben sie hier nur davon Touris auf diese Art auszunehmen? Ich komme kaum dazu mich zu beruhigen. Heute ist wohl einer dieser Tage...

Als ich dann wieder im Bus sass und dieser losfuhr, biss ich mit Wut im Bauch in ein paar Kekse, die ich in einem anderen Laden gekauft hatte (diesmal komischerweise ohne Zwischenfaelle). Doch, dies sollte fuer diese Fahrt noch nicht alles sein. Die Mexicaner hatten noch mehr fuer mich auf Lager. Es dauerte nicht lange und ich wurde erneut auf mehr als eine Geduldsprobe gestellt. An einer Militaerkontrolle, die hier ueberall in Mexico zu finden sind, wurde mein Rucksack zur Inspection ausgewaehlt. Aber was heisst schon ausgewaehlt? Unten im Bus waren gerade mal zwei Gepaeckstuecke. Da ich meinen Rucksack aber mit einem Schloss gesichert hatte, durfte ich aus dem Bus raus und sollte das Schloss oeffnen. - Falscher Zeitpunkt! Falsche Person! - Ich fragte mehrfach, weshalb ich meinen Rucksack oeffnen solle. Diese Fragen wurden geflissentlich ignoriert und man deutete nur auf das Schloss und machte eine Handbewegung zum Oeffnen. Normalerweise ist es ja nicht meine Art, mich mit dem Militaer anzulegen, doch jetzt stellte ich mich auf stur, was ja nach den vorherigen Vorfaellen nicht geraede schwer war. Ich hatte eine gute Vorlauftemperatur. ;) Wie schon gesagt: Falscher Zeitpunkt! Falsche Person!

Ich liess sie spueren, dass ich ueberhaupt nichts davon hielt, dass sie ohne gute Begruendung in meinen Sachen rumwuehlen, zumal ich vorher Muehe hatte alles im Rucksack unterzubringen. Nach mehreren Diskussionen mit den verschiedensten Leuten, oeffnete ich dann widerwillig das Schloss. Und was ich dann erlebte, schlug dem Fass fast den Boden aus. Als ich das Schloss auf hatte, fragten sie, was ich im Rucksack haette. Ich sagte, dass sich darin meine Kleidung befinden wuerde und ohne den Rucksack auch nur anzufassen sagten sie, dass es ok sei. Ich koenne den Rucksack wieder wegpacken. WAAAAASSSSSSS? Das war doch Schikane. Wenn dies witzig sein sollte, konnte ich keinesfalls darueber lachen. Meine Stimmung hob das nicht gerade an. Ausserdem machte der Busfahrer jetzt auch noch Druck, da meine Kontrolle schon eine Weile in Anspruch nahm. Ich verwies ihn aber auf die Kollegen vom Militaer. Schliesslich war diese Kontrolle nicht meine Idee. Langsam und gemuetlich packte ich meinen Rucksack wieder unten in den Bus. Diesmal tickte die Zeit fuer mich. ;)))

In der Nacht auf der Busfahrt nach Tijuana passierte der Bus insgesamt Acht (!) Militaerkontrollen und ich brauche wohl nicht zu schildern, was hier in einer Vielzahl der Faelle vor sich ging... Zum Teil wuelten sie dann doch im Rucksack rum. Besonderen Spass machte es, wenn ich jedesmal gerade eingeschlafen war und dann wegen des Schlosses aus dem Bus raus musste. Wie ich dann mitbekam, werden die vielen Kontrollen durchgefuehrt, um den Drogenschmuggel Richtung USA zu erschweren. Dagegen habe ich ja grundsaetzlich nichts, doch war es mir momentan keinesfalls danach von Militaers angegrinst zu werden und meine Struempfe und Unterhosen zu praesentieren. Wie schon gesagt: Falscher Zeitpunkt! Falsche Person! - Einfach nicht mein Tag...

Der Seilschmuggler ist Back in the U.S., Tijuana - San Diego, So. 28.11.2004

Dann endlich in Tijuana angekommen hatte ich nur noch ein Ziel. Ich wollte so schnell wie moeglich ueber die Grenze zur USA. So gerne wie ich in Mexico war und bin, hatten sie mich doch am Ende etwas geschafft.

Der mexicanische Ort Tijuana ist genau der Grenzort nach San Isidro, was zu San Diego auf der anderen Seite gehoert. Es ist hier moeglich, die Grenze zu Fuss zu ueberschreiten - einfach nur den Massen folgen. Man braucht hierfuer aber eine Menge Geduld. Ich weiss nicht, ob es daran lag, dass es spaeter Sonntagnachmittag war, aber es waren unheimlich viele Menschen (Mexicaner wie Amerikaner - und eben auch ein Deutscher) hier zu finden. Witzig fand ich auf der Seite der Fussgaenger folgendes Verkehrsschild:

U.S.A. bitte nach rechts gehen...

Bild oben: Nur fuer den Fall, dass man nicht weiss, wo es hingeht. ;)

Tijuana: An der Grenzstation ist bei Autos und Fussgaengern viel los

Neben einer scheinbar nicht endenwollenden Schlange von Menschen waren Unmengen von Autos hier, die auch ueber die Grenze wollten (Bild rechts).

Als ich dann endlich ins Grenzgebaeude kam und dort dem Grenzbeamten gegenueber stand, muss ich diesem mit meinem riesigen Rucksack auf dem Ruecken zwischen den vielen Mexicanern wohl etwas suspekt vorgekommen sein und meine Antwort auf seine Frage, 'was denn in dem Rucksack sei', schien seinen ersten Eindruck wohl nicht gerade zu zerstreuen. Ich hatte seit sechs Wochen vorrangig Spanisch gesprochen und verwendete jetzt im Eifer des Gefechtes das falsche Wort. Ich verwechselte das spanische "ropa" (Kleidung) mit dem englischen "rope" (Seil) und sagte ihm voller Ueberzeugung:
"It's my rope!" ;) ...

Was musste der Typ jetzt von mir denken, ein ueberdimensionaler Rucksack voller Seile!? Sass er etwa einem moeglicherweise einem weltweit gesuchten Seilschmuggler gegenueber? Waren dies etwa ropes of mass destruction? ;)

Doch, schon nach einem kurzen Augenblick klaerte sich das Missverstaendnis auf und ich durfte passieren. Na ja, gerade noch mal Glueck gehabt. Und mein erster Blick, nachdem ich das Gebaeude auf der anderen Seite verliess zeigte mir auch gleich unverkennbar, dass ich im Land der Hamburger und French Fries war. (Ach nee, die heissen ja jetzt Freedom Fries, nachdem sich die Franzosen im Krieg gegen das Boese widerwillig gezeigt haben. Ein Wunder, dass die Hamburger immer noch Hamburger heissen. ;) Es gab keinen Zweifel, ich war Back in the U.S. 2004 (Bild unten).

Back in the U.S. 2004

It never rains fuer Rootbeer, San Diego, Los Angeles, So. 28.11.2004 - Di. 07.12.2004

Nach einer Nacht in San Diego fuhr ich wieder nach Los Angeles, um dort Jesus, Josefa und Karla zu besuchen, die eher aus Mexico abgereist waren. Es war schoen sie wiederzusehen. Mittlerweile war es Dezember und auch hier etwas kuehler geworden. Am Tag konnte ich zwar (zum Unverstaendnis von Josefa und Karla) im T-Shirt umherlaufen, aber Nachts wurde es dann doch ganz schoen kalt. Und da ist noch etwas, was mir in dieser Zeit aufgefallen ist. Die Musikgeschichte muss umgeschrieben werden. Nun gut, es ist vielleicht nicht so dramatisch, wie es vielleicht klingt, aber heisst es nicht in einem Song "It never rains in California"? Doch, dies stimmt ueberhaupt nicht! Am folgenden Wochenende regnete es hier, wie wuerden die Englaender sagen, "cats and dogs". Es war wirklich widerlich. Den ganzen Tag schuettete es wie aus Eimern. Was konnte man bei dem Regen schon gross machen?

Root Beer - Wasn das???




Spaeter beschloss ich den Auftrag zu erfuellen, den mir Ivonne und Christian fuer meine Zeit in den Staaten gegeben hatten. Ich solle unbedingt mal Rootbeer probieren und ihnen dann meine Meinunng dazu mitteilen. Hier mein Gutachten:








1. Zu untersuchen: Root Beer?!? - Was schon Wurzelbier heisst...

2. Erster Eindruck: Schon die Flasche kommt mir verdaechtig vor. Seit wann gibt es Bier in Plastikflaschen?

3. Aussehen: Eine dunkle Bruehe. Dem Aussehen nach muesste es sich hier um Schwarzbier handeln.

4. Grundstoffe: Die vollstaendige Zusammensetzung ist mir nicht ganz klar. Ich rezitiere einfach mal eine Flasche: "Carbonated Water, High Fructose Corn Syrup and/or Sugar, Caramel Color, Sodium Benzonate (preserves freshness), Citric Acid, Natural and Artificial Flavors, Modified Food Starch, Ascorbic Acid (to protect flavor) and Quillaia Extract. Alles klar?!

5. Geschmack: Schmeckt irgendwie ueberhaupt nicht nach Bier, doch der Geschmack kommt mir bekannt vor. Ich weiss nur nicht woher. Man kann ihn vielleicht so beschreiben: Extrem suess. Zunaechst schmeckt es nach einer Mischung aus Cola und Limo, doch im Nachgeschmack erinnert es mich irgendwie an Kaugummi mit Zahnpasta. Die Vaeter des Reinheitsgebotes wuerden sich vermutlich im Grabe umdrehen.

Gesamturteil: Die korrekte Uebersetzung fuer Root Beer muss wohl Kinderbier heissen. Root Beer = Kinderbier

Die Moral von der Geschicht: Wo Beer draufsteht ist eben nicht immer Bier drin!!!

Root Beer
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