Logo - Apoldaer auf Reisen The world is a book, and those who do not travel read only one page. - Saint Augustine Steffen Wettig
Zum Tequila nach Tequila
22.December 2004
MEXICO CITY. Seit dem 21. April ist der Wickerstedter Doktorand Steffen WETTIG bereits unterwegs auf seiner Weltreise. Per E-Mail hat er aus Mexiko folgendes berichtet.

Von Neuseeland reiste ich zurück nach Sydney, von wo ich einen Flug nach Los Angeles hatte. Ich überquerte dabei die Datumsgrenze und konnte einen Tag sozusagen doppelt erleben. Nachdem ich mir in Los Angeles den Hollywood Boulevard, den Walk of Fame angeschaut hatte, flog ich nach Mexico City, wo ich langjährige Freunde besuchte.

Das Land Mexico ist im Vergleich zu Deutschland gewissermassen riesig. Flächenmäßig könnte man Deutschland in Mexico etwa sechs Mal unterbringen. Zunächst verschlug es mich nach Tampico am Golf von Mexico. Von dort aus fuhr ich weiter nach Zacatecas und war zu Pferd in der Geisterstadt Real de Catorce unterwegs. Über Guanajuato begab ich mich nach Patzcuaro im mexikanischen Staat Michoacan. Dieser ist besonders durch die Festivitäten um den Dia de Muertos, den Tag der Toten bekannt (in Deutschland Allerheiligen bzw. Allerseelen). Die Angehörigen schmücken wie in ganz Mexico die Friedhöfe und Gräber der Verstorbenen mit Blumen und bestücken sie mit Essen, Früchten und Süßigkeiten. Die Idee dieser Prozedur ist, dass Toten an diesem Tag in die Welt der Lebenden zurückkehren, um mit ihnen zu essen und zu feiern. Auf der Insel Janitzio legen sich die Angehörigen in Decken gehüllt an die Gräber und übernachten bei ihren verstorbenen Familienmitgliedern.

Zurück in Mexico City führte mich eine zweite Tour nach Chiapas, den Staat an der Grenze zu Guatemala. Dort besuchte ich in Palenque Ruinen der Mayas und schaute mir danach die Wasserkaskaden von Agua Azul an. Eine der schönsten Städte auf meiner Reise war San Cristobal de las Casas. Neben der beeindruckenden Architektur und den Häusern der Kolonialstadt, ist dieser Ort auch durch die Aktionen der Zapatisten bekannt. Die wohl bekannteste Figur ist dabei Subkomandante Marcos. Diese Organisation, deren Markenzeichen eine schwarze Sturmhaube ist, treten für die Rechte der Ureinwohner ein. Nahe Oaxaca besuchte ich die Ruinen von Monte Alban und sah im Ort El Tule einen über 2000 Jahre alten Baum mit einem Umfang von 58 Metern und einer Höhe von 50 Metern. Wieder in der Haupstadt fuhr ich nach Tequila, dem Ursprungsort des bekannten mexikanischen Nationalgetränks. In Firmen und Museum konnte ich den Herstellungsprozess von der Ernte der Agaven, dem Grundstoff, bis zum fertigen Schnaps anschauen - und den Tequila natürlich probieren.

22.12.2004

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