Logo - Apoldaer auf Reisen The world is a book, and those who do not travel read only one page. - Saint Augustine Steffen Wettig
Via Bratislava nach Budapest
Wien --> Budapest, Mo. 3. Mai 2004

Budapest: Auf dem Weg in die Stadt Gruesse aus Budapest! Unser urspruenglicher Plan war es an einem Tag von Wien nach Budapest zu trampen. Doch erstens kommt es anders... Dass dabei ein ueberraschender Abstecher nach Bratislava (Slowakei) auf dem Programm stehen sollte, haetten wir uns nicht traeumen lassen.

Wien, Do. 29.04.2004

Im Hostel in Wien hatten wir am Vorabend zwei Thueringer kennengelernt. Stefan und Thomas aus Ilmenau waren mit dem Fahrrad unterwegs. Sie wollten weiter bis in die Ukraine und haben sich fuer ihren Trip ca. 3-4 Monate gegeben. Von Staedten waren sie nicht so begeistert. Sie waren lieber draussen in der Natur. Wenn man dies aus Radfahrersicht betrachter, ist dies nachvollziehbar.

Wir gingen in die Stadt, denn Doris wollte uns mit dem Auto bis zur Raststaette fahren. Unser Plan scheiterte aber daran, dass sie keine Zeit hatte. Wir nahmen also den Bus Richtung Flughafen und wollten dort an der Autobahn loslegen. Eine geeignete Stelle zu finden war nicht so einfach. Uns gefiel der ausgesuchte Platz, aber der oesterreichischen Gendarmerie wohl nicht so gut, denn sie machten uns freundlich darauf aufmerksam, dass wir auf der Autobahn stehen wuerden.

Bratislava: Martin unser Retter aus Wien

Wir gingen also von der Autobahn weg und wollten auf der Landstrasse versuchen zur naechsten Auffahrt zu kommen. Nach einer Weile hielt ein Skoda an. Martin, der Fahrer, war unser Retter fuer den Tag und ich hatte auf einfachste Weise die Trampertageswertung gewonnen. ;) Martin war auf dem Weg nach Bratislava, um dort einzukaufen. Wir ueberlegten nicht lange und fuhren einfach mit. Wohin der Wind uns treibt...

Bratislava ist bis auf das direkte Zentrum nicht weiter sehenswert. Faehrt man in die Stadt rein, fuehlt man sich in die DDR zurueckversetzt - ein Wohnblock am anderen. Im Zentrum gibt es eine Art Altstadt und ein paar "normale" Gebaeude. Es wurden Staende fuer die Feierlichkeiten fuer den Beitritt zur EU am 1. Mai aufgebaut.

Tingo hatte sich gleich mit einem witzigen Slowaken angefreundet, der ihn garnicht mehr loslassen wollte. Man kann gut in verschiedene Cafes und Kneipen gehen. Die Preise sind OK. ;) Wir haben das ein oder andere Bier getrunken und machten uns dann auf dem Weg ein Platz fuer unser Zelt zu suchen. Um 3:00 Uhr war es aufgebaut und wir total muede.



Bratislava/ Budapest, Fr. 03.04.2004

Bratislava: Zeltabbau in der Nacht um 4 Uhr

Nach gerade mal einer Stunde um 4:00 Uhr (!) in der Fruehe trat jemand gegen unser Zelt. Es war die Polizei. Sie kontrollierten unsere Ausweise und wir mussten das Zelt abbauen. Welcome to the EU! Wir waren noch muede und Rene knurrte immer vor sich hin "Nur noch eine Stunde laenger! Haetten sie uns nicht erst dann wecken koennen"

Es nuetzte nichts, wir mussten das Zelt abbauen. Wir liefen dann sehr, sehr lange durch die Stadt und bauten uns nach mehreren Stunden auf dem Weg zur Autobahn auf. Doch keiner wollte uns mitnehmen. Auch unser Ersatzplan auf der Landstrasse weiterzutrampen war nicht von Erfolg gekroent. Wir stellten uns sogar mit Tingo in der anderen Hand hin. Aber ausser ein Lachen, Autoabgasen und aufgewirbelten Dreck ernteten wir nichts. Nach den letzten Tagen kann man sich das Trampen wirklich abgewoehnen. ;(((

Bratislava: Tingo hilft mit

Wir schmissen das Handtuch und fuhren zurueck in die Stadt und mit dem Zug nach Budapest. Dort angekommen holte uns Krisztian, ein Freund von Stolle, der mal ein Semester in Jena studiert hatte, ab. Wir konnten bei ihm uebernachten.


Budapest, Fr. 30.04. - 04.05.2004

Wie es sich fuer eine Hauptstadt gehoert, kann man dort viel erleben. Wir haben davon Gebrauch gemacht. ;) Wir hatten noch den Vorteil, dass die Feierlichkeiten zum EU-Beitritt Ungarns am 30.April gefeiert wurden. Es waren verschiedene Partys. Wir waren am Platz der Helden und verschiedenen anderen Lokations. Es war jede Menge los.

Auch am 01. Mai konnten wir viel erleben. Es gab eine Flugshow ueber den Bruecken der Donau. Am Abend waren wir an verschiedenen Plaetzen. Budapest ist bei Nacht wirklich sehenswert.

Budapest: Schachspielen im Wasser Am Montag haben wir dann mal einen ruhigen gemacht. Wir gingen ins Szechenyi Bad. Ich wollte unbedingt mal im Wasser Schach spielen. Es war wirklich toll in ca. 37 Grad warmen Wasser bei strahlendem Sonnenschein Schach zu spielen. Am schoensten war natuerlich noch, dass ich von drei Spielen drei gewinnen konnte. Die letzte Partie sogar mit einem schoenen Mattbild. Am Abend gingen zum Ausklingen der Tage in Budapest noch mal mit Krisztian Essen.

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