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One night in Bangkok... und dann nach Laos
Melbourne, 29.August 2004
Na ja, eigentlich war es mehr als eine Nacht in Bangkok, aber wer wird denn so kleinlich sein? Hab ja nun schon einen Monat meine Website nicht mehr aktualisiert. Aber das liegt einfach daran, dass ich so viel erlebt habe und zum Teil nur schlechte/keine Internetmoeglichkeiten hatte. Wie man sieht, bin ich derweil auch schon in Melbourne (Australien) angekommen... Doch nun erstmal zu meinen Abenteuern in Thailand und Laos.

Urspruenglich war mein Plan, mich von Thailand nach Sueden durch Malaysia nach Singapore durchzuschlagen, um mich von dort gen Australien aufzumachen. Doch erstens kommt es anders... Viele Leute hatten mir unterwegs von Laos und Cambodia vorgeschwaermt, also musste ich dorthin. Malaysia und Singapore musste ich dann aus Zeitgruenden weglassen, was ich aber auf keinen Fall bereue.

One night in Bangkok... und dann nach Laos, Mi.-Mi. 28.07.-11.08.2004

Bangkok: Foto mit Alex und Jason

Bild links: Foto mit Alex und Jason

Ich hatte auf jeden Fall kaum Zeit zu verschnaufen. Erstens ist Bangkok und insbesondere die Kao San Road dafuer viel zu touristisch und zu hektisch und Zweitens hatte ich im Bus zum Hotel Jason (Canada) und Alex (Bermuda) kennen gelernt. Sie waren sehr von Efendi fasziniert, so dass wir einfach ins Gespraech kamen. Wir merkten, dass wir uns ziemlich gut vertstehen. Den ersten Abend verbrachten wir dann auch gleich zusammen bei thailaendischem Bier (Singha bzw. Chang), Billard und machten nebenbei nur Spaesse. Wir hatten alle lange nicht mehr soviel gelacht... Deshalb verabredeten wir uns auch fuer den naechsten Abend, und den Abend danach und... ;) Wir waren z.B. an einem Abend in einer Disko. Die Musik war aber einfach nur schlecht und die Maedels, die auf der Buehne rumhuepften hatten genau so wenig an wie sie jung waren. Wir blieben deshalb auch nicht lange und spielten lieber woanders noch etwas Kicker.

In Bangkok habe ich mir u.a. den Golden Mount angeschaut. Dies ist ein Buddhistischer Tempel auf einem Berg, von dem man einen guten Blick auf die Stadt hat. Bangkok: Eines der unzaehligen Wats (Tempel) Am meisten hat mich dabei der Mix aus modernen Gebaeuden und buddhistischen Wats beeindruckt. Ein "Wat" ist ein buddhistischer Tempel, der meist sehr auffaellig gestaltet und mit Gold sowie diversen Figuren, wie z.B. Drachen verziert ist. Dem Wort Wat folgt dann immer der Name des Tempels (z.B. Wat Arun, Wat Kong, Wat Phra Kaew etc.). Ich hatte vorher in Indien verschieden Tempel gesehen und hatte (genau wie zuvor in der Tuerkei von den Moscheen) eigentlich erstmal genug, doch die Tempel hier waren so verschieden und so beeindruckend... (siehe Bild rechts)

Bild rechts: Eines der unzaehligen Wats in Bangkok

Obowhl aehnliche Struktueren bei den verschieden Wats erkennbar waren, so habe ich doch in meiner Zeit in Thailand keine zwei Wats gesehen, die sich glichen. In Bangkok besuchte ich z.B. das Wat Po, in dem eine riesige goldene liegende Buddha-Statue zu finden ist. Jedes Wat hatte eben noch etwas besonderes zu bieten.

Am Samstag (31.07.2004) ging es dann fuer mich auch wieder weiter Richtung Norden. Ben, den ich in Dubai getroffen hatte, hatte mir eine interssante Route im Norden von Thailand bis zur Grenze von Laos vorgeschlagen und ich ergaenzte dies noch mit ein paar Tipps fuer Laos, die ich von Jasmin, die ich in Varanasi traf. Ungeplanter Weise war ich also jetzt in Richtung eines Landes unterwegs, von dem ich vorher ueberhaupt nichts wusste. Aber gerade dies macht ja den Reiz einer solchen Reise aus.

Chiang Mai - Die Stadt der Wats

Zunaechst blieb ich aber noch in Thailand, oder besser gesagt ging es nach Chiang Mai. Dort mietete ich mir wieder ein Fahrrad und wollte die Gegend erkunden. Doch ich kam nicht weit. Ich hatte eine Strasse, die ich langfahren wollte verpasst und wollte mich dann an der naechsten Ausfahrt durch die kleinen Seitenstrassen zurueckmogeln. Doch, wen sah ich da vor dem Youth Hostel sitzen? Jason und Alex! Die Freude war auf beiden Seiten riesengross. Ich wusste zwar, dass die beiden nach Chiang Mai wollten, um dort in einer speziellen Thai Box Schule zu trainieren, doch ich wusste nicht wann sie hier sein wollten und schon gar nicht, dass in dieser Strasse ihr Hostel ist. Wir verbrachten also wieder mal den Nachmittag und Abend gemeinsam. Schliesslich hatten wir nach dem Wiedertreffen einen Grund, auf den wir trinken konnten. ;) Begleitet wurden wir zudem von Will, einem Englaender, den die beiden in der Zwischenzeit kennengelernt haben.

Nachdem mir die beiden soviel vom Thai Boxen erzaehlt hatten, wurde ich neugierig und wollte auch mal einen Kampf sehen. Es gab auch jeden Abend eine Vorfuehrung in der Stadt. Um den Boxring herum waren verschiedene Bars und jede Bar hatte Maedels engagiert, die mit diversen Mitteln(!) versuchen sollten die Besucher gerade in ihre Bar zu locken, um den Umsatz zu steigern. Dagegen ist ja eigentlich nichts zu sagen, zumal die Maedels auch noch huebsch waren. Aber wenn man einfach nur einen Thai-Boxkampf sehen will...

Chiang Mai hatte aber noch anderes zu bieten. Hier befinden sich ueber 300 Tempel. Dies entspricht wohl etwa der Zahl, die Bangkok aufzuweisen hat. Man muss hierbei aber bedenken, dass es sich bei Chiang Mai im Vergleich zur Haupstadt Thailands eher um eine Kleinstadt handelt. Ich besichtigte also verschiedene Wats. In einem traf ich dann zufaellig auf Katharina und Alistair, zwei Deutsche, die wie ich auf Weltreise waren. Witzigerweise stellten wir fest, dass sie gerade zwei Tage nach mir gestartet waren und auch ein Jahr reisen wollten. Sie waren ebenfalls vorher in Indien gewesen und hatten nun eine aehnliche Route wie ich. Es gab also viel zu erzaehlen...

Chiang Rai - Lokale Spezialitaeten und Thai-Schach mit den Tuk-Tuk-Fahrern

Chiang Rai: Lokale Spezialitaeten!?

Von Chiang Mai ging es mit dem Bus weiter nach Chiang Rai, wo ich nur eine Nacht blieb. Besonders in Erinnerung blieb mir dort der Night Market, oder besser gesagt ein besonderer Verkaufsstand. Dort gab es im wahrsten Sinne des Wortes "lokale Spezialitaeten". Vermutlich waren sie sogar total frisch (gerade hinter dem Stand gefangen). Es gab z.B. "House Crickets" (Hausgrillen), Mole Crickets (Maulwurfsgrillen), Silkworms (Seidenraupen) und Grasshoppers (Heuschrecken), um nur einige der kulinarischen Koestlichkeiten zu nennen. Obwohl es mich fasziniert hat, habe ich dann doch lieber auf diese Delikatessen verzichtet, was mir vom Verkaeufer nur Unverstaendnis und Verwunderung einbrachte.

Bild oben: Lokale Spezialitaeten!?

Auf dem Weg zurueck zum Hotel, was uebrigens sehr gut war, sah ich ein paar Tuk-Tuk-Fahrer Schach spielen - meinte ich zumindest. Aber als ich dann eine Weile zuschaute und nach meinem Verstaendnis unmoegliche Zuege sah, machte mich dieses Spiel erst recht neugierig. Ich setzte mich also zu ihnen auf den Gehhweg und fragte sie so nebenbei nach den Figuren und Zuegen bzw. lernte einige Sachen durchs Zuschauen. Das Spiel hatte einige Aehnlichkeiten zu dem uns bekannten Schach, aber auch einige Unterschiede in den Bewegungsmoeglichkeiten der Figuren. Sie betonten ganz stolz, dass dieses ein thailaendisches Spiel und das Original-Schach sei. Sie sagten mir auch wie das Spiel bei Ihnen heisst, doch ich habe den Namen leider wieder vergessen, deshalb nenne ich es Thai-Schach (Bild unten).

Da ich Ahnung vom Schach hatte dauerte es nicht lange, bis ich eine Idee von ihrem Spiel hatte und ich fragte, ob ich mein Glueck versuchen koenne. Sie waren zwar zunaechst total ueberrascht, sahen dann aber, dass ich schnell gelernt hatte und wir spielten und spielten...

Chiang Rai: Thai-Schach bis drei Uhr  am Morgen

Ab und zu mussten die Tuk-Tuk-Fahrer weg, um jemanden nach Hause zu fahren, so sass ich teilweise allein auf dem Fussweg mit dem Thai-Schach vor mir und sah nur die verwunderten Blicke der vorbeigehenden Thailaender. Doch das war mir egal. Das Spiel gefiel mir und die Tuk-Tuk-Fahrer waren witzig. Obwohl ich das Spiel gerade gelernt hatte, stellte ich mich recht gut an und konnte nachdem ich eines verloren hatte, sogar ein Spiel gewinnen. In zwei weiteren Spielen hatte ich je einen entscheidenden Materialvorteil, die Erfahrung, die diese Spieler jedoch haben (sie spielen hier jeden Abend!) ermoeglichte es ihnen aber jeweils ins Remis (Unentschieden) zu fluechten, was mich natuerlich wurmte und mir von ihrer Seite ein herzhaftes Lachen einbrachte. Ich stellte fest, dass auch ein groesserer Materialvorteil bei diesem Spiel nicht so einfach umzusetzen war. Vielleicht fehlte mir aber auch nur die Technik. Wir spielten dann noch die ganze Nacht bis frueh um 3 Uhr(!). Und haette ich nicht gesagt, dass ich noch schlafen muesse, da ich am naechsten Tage weiterreise, haetten wir sicher noch bis zum Morgengrauen gezockt. Vor meiner Abfahrt kaufte ich mir dann auch gleich noch so ein Thai-Schach und freue mich schon, wenn ich es in Apolda im Club vorfuehren kann. Gruesse uebrigens an dieser Stelle an die TSG Apolda Abteilung Schach. Die Paarungen und Ergebnisse des 13. Apoldaer Schachopens konnte ich (obwohl gerade sozusagen am anderen Ende der Welt in Australien) dank Internet sehr gut verfolgen.

Chiang Khong und Huay Xai - Ueber den Grenzfluss Mekong und die Speedboat-Mafia

Chiang Khong ist der Grenzort zu Laos auf der thailaendischen Seite. Ich genoss dort mit Andreas, einem Oesterreicher, das "all you can eat"-Menue und am naechsten Morgen ging es gleich ganz frueh an den Fluss um dort mit einem Boot auf die andere Seite nach Laos zu fahren, da der Andrang fuer Visa immer sehr gross ist. Ich hatte keine Zeit gehabt das Visa vorher in Bangkok zu besorgen, wo es billiger gewesen waere. So konnte ich mich also entscheiden, ob ich 1500 Baht (thailaendische Waehrung) oder 30 US-Dollar bezahle. Bei der Umrechnung stellte ich dann fest, dass 1500 Baht mehr waren als 30 US$, weshalb ich mich fuer die letztere Variante entschied. Allgemein war es in Laos sinnvoll immer drei Waehrungen US$, Baht und den laotischen Kip zu haben und nach dem Preis in allen drei Waehrungen zu fragen. Manchmal sparte man so noch etwas Geld. Der Dollar war aber allgemein am gefragtesten. Die laotische Waehrung war zudem sehr unhandlich. Nicht wegen der Groesse der Scheine. Nein, wegen der vielen Buendel (und ich meine wirlich dicke Buendel, an ein Portemonaie war nicht zu denken. Man brauchte eine extra Tasche fuer dieses Geld.), die man immer mit sich herumtragen musste, um wenigstens etwas Geld bei sich zu haben. Die Laoten entwickelten eine spezielle Technik die Scheine zu sortieren, wobei von zehn Scheinen der Zehnte Schein jeweils in einer besonderen Art um die anderen neun Geldscheine gewickelt wurde. So wurden immer nur diese speziellen Scheine gezaehlt und dann eben bei einem Geschaeft die Buendel ruebergereicht.

Auf jeden Fall war ich zunaechst gluecklich auf der anderen Seite in Huay Xai gelandet zu sein und wimmelte auch gleich die ersten Typen ab, die mir eine Bootsfahrt nach Luang Prabang verkaufen wollten. Ich wollte ja mit dem Speedboat nach Luang Prabang, aber ich war nun lange genug unterwegs um zu wissen, dass man nie beim Erstbesten kaufen sollte und ausserdem wollte ich den Weg zur Speedboat-Station allein finden. Dies kriegte ich auch hin, um dort festzustellen, dass der Preis (entgegen der Anlegestelle 1200 Baht) auch nur 1000 Baht war. Obwohl es frueh am Morgen und ich muede war, war ich guter Dinge.

Man sagte mir dann aber, dass ich auf weitere Mitfahrer nach Luang Prabang warten muesste, da immer sechs Leute in einem Boot sitzen. Ich koennte natuerlich auch fuer sechs Leute zahlen... Doch darauf verzichtete ich dann lieber. Kein Problem! In Indien hatte ich gelernt, was Warten heisst...

Ich hatte natuerlich nichts zu tun und schaute mich etwas um. Was sollte ich auch sonst tun? Da entdeckte ich doch neben dem Schild in Englisch fuer die Touris ein Schild in Lao-Schrift mit ein paar anderen Zahlen, von denen ich vermutete, dass sie den Preis darstellten. Ich fragte also so ganz nebenbei einen der dortigen Soldaten, ob er mir "Luang Prabang" und "Pakbeng" (die Orte die angefahren wurden) in Lao aufschreiben koennte, was er bereitwillig tat. Danach habe ich ihn und die anderen aber vermutlich veraergert, als ich mit diesem Zettel zu der anderen Tafel ging und feststellte, dass der Preis fuer Touristen extrem hoeher war als der fuer Laos. Vielleicht haette ich es jetzt nicht auf die Spitze treiben sollen, aber mir war einfach danach und ich hatte ja nix zu tun. Also fragte ich die Ticketverkaeufer und Soldaten dort, wie dieser Unterschied im Preis zustande kaeme, da sie doch jeweils eine Person transportieren. Auch fuhren bei den Laos acht Leute in einem Boot und bei den Touris nur sechs. Wie sollte ich das verstehen. Sie wollten mir etwas von "insurance", also Versicherung erzaehlen, aber wer's glaubt wird seelig. Auf jeden Fall war dies nicht gerade die optimale Ausgangssituation fuer die Dinge die noch folgen sollten...

Ein Jeep mit sechs Leuten kam an der Speeboat-Station an. Die Leute fuhren auch nach Luang Prabang. Ich fragte also, ob ich mit Ihnen mitfahren koenne. Doch man sagte mir, dass nur sechs Leute fahren koennten. Ich muesste weiter warten. Kein Problem. Kurz darauf folgte aber ein Jeep mit sieben Leuten und am Ufer wurden gerade mal zwei Speedboote fertig gemacht. Wie hatte ich das jetzt zu deuten? Wie wollen sie 13 Leute in zwei Booten unterbringen, die doch nur sechs Leute tragen duerften? Und genau dies fragte ich am Ticketschalter. Doch man sagte mir, dass ich noch weiter warten muesste ich sei eben zu spaet. WAAAAAAASSSSSSSS?????? Ich und zu spaet??? Ich hatte hier geschlagene zweieinhalb Stunden auf Leute gewartet, die nach Luang Prabang fahren und nun waren sie da und ich durfte nicht mit. Ich sah die zwei Boote losfahren! Es kam irgendwie alles zusammen. Ich wurde wirklich laut und regte mich tierisch auf. Ich brauchte das in diesem Moment.

Doch brachte mich dies Luang Prabang in keiner Weise naeher. Die Leute vom Ticketschalter und die Soldaten sahen sich wohl in ihrer Ehre verletzt, da ich sie Anschrie und redeten einfach nicht mehr mit mir. Das einzige was ich von ihnen noch zu hoeren kriegte war, dass ich ja nach Thailand zurueck gehen koenne, dort waere es auch schoen. Ich moechte nicht beschreiben, was mir in diesem Moment durch den Kopf ging... Sie hatten es im Gegensatz zu mir einfach nicht noetig das Geschaeft zu machen und das machte mich so hilflos. Ich sage nur Speedboat-Mafia!!!

Da die Boote nur in den Morgenstunden Richtung Luang Prabang aufbrachen, war meine Chance von heute hier wegzukommen gescheitert. Das Ende vom Lied war also, dass ich einen Tag in diesem... tollen... Ort verweilen durfte. Doch, mir ging es nicht alleine so. Ich traf noch zwei Maedels aus Daenemark, die das gleiche Problem hatten. Wir ueberlegten, dass wir zusammenlegen wuerden und liessen von der Stadt aus bei der Speedboat-(Mafia)-Station anrufen und haetten zusammen sogar 100 US$ fuer das Boot bezahlt. Doch dieses Angebot wurde dankend abgelehnt. - Entweder der volle Preis oder garnicht! Wie gesagt Speedboat-Mafia... :(((

Wir suchten uns also ein Hotel und um sicher zu gehen, dass wir am naechsten Tag auch wegkommen wuerden, buchten wir bei der Hotelbesitzerin, einer sehr cleveren Geschaeftsfrau, einen Platz in einem Speedboat am naechsten Tag - natuerlich wieder mit einem kleinen geldmaessigen Aufschlag. Ich befand mich hier im sog. "Golden Triangle", der Grenzregion zwischen Myanmar(Burma), Thailand und Laos. Dies war frueher schon eine Region fuer Schmuggler und Geschaeftemacher gewesen und auch heute noch konnte man hier ueberall feststellen, dass die Leute wussten, wie man Geschaefte macht. Sie konnten zudem noch die Moeglichkeiten und Tricks der unterschiedlichen Zahlungsmittel und der Waehrungsschwankungen fuer sich ausnutzen, die man als durchreisender Tourist sonst garnicht mitbekommt. Ich wusste nur eines: Hier in Huay Xai war der Hund begraben und morgen musste ich hier unbedingt weg!

Gluecklicherweise hat dann am naechsten Tag alles funktioniert, was auch die beiden Daeninen und eine Irin, die wir noch trafen froehlich stimmte. Die Speedboat-Fahrt war dann auch ein Erlebnis fuer sich. Mit Helm und Schwimmweste sass man ca. sechs Stunden eingezwaengt und dem Regen ausgesetzt in einem kleinen Boot, dass von einem Motor angetrieben wurde, dessen Getoese mich an einen Duesenjet erinnerten. Danke Katja und Andree fuer die Ohrenstoepsel! Ich hab sie nie vorher gebraucht, aber in diesem Moment... *droeoeoeoeoeoeoen" Na ja zumindes kann ich jetzt sagen, dass ich auf dem Mekong mit nem Speedboat gefahren bin. Wer kann das schon von sich behaupten? ;)

Von Luang Prabang zum Ang Nam Ngum Lake - Von einer Touri-Stadt in die totale Entspannung

Luang Prabang: Beerlao

Bild links: Fuer welches soll ich mich entscheiden?

Luang Prabang selbst ist meiner Meinung nach nur eine Touri-Stadt. Ich mietete mir deshalb wieder mal ein Fahrrad und fuhr etwas aus der Stadt raus, um Land und Leute zu sehen. Am Abend ging ich dann doch mal in die Touri-Meile und meine vorherige Einschaetzung bestaetigte sich. Geschaefte ueber Geschaefte, Restaurants ueber Restaurants und alles hat natuerlich seinen Preis. Ich fand dann in einer kleinen Gasse beim Night Market einige Leute, die lokales Essen zubereiteten und verkauften. Ich goennte mir einen frisch gegrillten Fisch und ein "Beerlao". Beides schmeckte hervorragend.

Ang Nam Ngum Lake: Bootsfahrt auf dem See

Bild rechts: Bootsfahrt auf dem Ang Nam Ngum Lake

Dann wurde es fuer mich aber auch Zeit weiter zu kommen. Ich wollte an den Ang Nam Ngum Lake, einen See in der Mitte zwischen Vang Vieng und Vientiane (der Haupstadt von Laos). Diesen Tipp hatte mir Jasmin gegeben. Auf der Busfahrt hierher traf ich zufaellig zwei Erfurter, Christian und David. Wie klein doch die Welt ist. Sie kamen gerade aus Vietnam und wir hatten einander viel zu erzaehlen.

Am Ang Nam Ngum Lake waren wirklich kaum Touristen zu finden. Es war Natur pur. Hier traf ich nur auf drei Israelis, eine Amerikanerin und einen Deutschen. Wir verstanden uns auf Anhieb und am naechsten Tag unternahmen wir zusammen eine Bootsfahrt auf dem riesigen See. Wir waren auf verschiedenen Inseln und besuchten ein dortiges Dorf. Auch gab es natuerlich die Moeglichkeit zum Baden. Alles in allem also: Entspannung pur.

Ang Nam Ngum Lake: Beim Essen (Ram, ich, Joerg, Haggai, Nicy und Baruch)

Bild links: Ram, ich, Joerg, Haggai, Nicy und Baruch beim Essen

Doch irgendwann war die schoene Zeit auch wieder vorbei. Wir fuhren noch gemeinsam nach Vientiane, doch dann trennten sich unsere Wege wieder. Bei mir ging es zurueck nach Bangkok. Dies war ein guter Startpunkt fuer die Reisen, die ich noch vor hatte...

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